Über mich

Unterstützung in allen Lebenslagen und allen Hundefragen

 

Über mich

 

 

 

An dieser Stelle will ich gerne etwas zu mir erzählen, kleine Auszüge aus meinem Leben geben und wie ich auf den Hund kam erzählen.

 

 

Meine Liebe zu Hunden begann früh, genauso wie das Interesse mit Ihnen zu arbeiten

 

Als ich ca. 5 Jahre alt war, lernte ich Buby, einen beige farbenen Boxerrüden und seine Halterin kennen. Die beiden waren ein eingespieltes Team. Buby und sie gingen immer ohne Leine spazieren, er lief etliche Meter vor, doch an jeder Straße blieb er ohne Kommando stehen oder setzte sich und wartete geduldig bis meine Nachbarin bei ihm war und das "ok" zum über die Straße gehen gab.

Und auch während Buby so weit voraus lief, so hatte er doch immer seine Halterin im Blick.

 

Das Zusammenspiel dieser beiden beeindruckte mich tief, sie wirkten ruhig und aufeinander eingespielt, und es weckte mein Interesse diesen friedlichen Umgang mit Hunden zu erlernen.

Zu meinem Glück war die Halterin sehr nett und verstand mein Interesse, also verbrachte ich von da an sehr viel Zeit mit Buby und seiner Halterin. Ich wollte verstehen, wie die beiden zu so einer Einheit werden konnten, denn bisher kannte ich nur Zwingerhunde und die sogennanten Kettenhunde, welche den ganzen Tag an einer Leine verbringen mussten, und kleine Kläffer, welche ebenfalls überhaupt nicht erzogen waren.

 

Es gab in der gleichen Straße noch den Bruder von Buby, den Lali, der in seiner Familie ein ganz anderes Leben führte und für seine Menschen hauptsächlich als Wachhund diente. Diese Aufgabe erfüllte er auch ganz hervorragend, es galt unter den Kindern als Mutprobe einen Ball aus dem Garten von Lali zu holen. Auch wenn Lali fast nie im Garten zu sehen war, da er immer im Haus eingesperrt war, hat sein Bellen und Drohen uns bis weit hinter die Haustür beeindruckt.

Er galt überall als bissig und kinderfeindlich.

Doch nachdem ich einiges über den Umgang mit Hunden von Bubys Halterin gelernt hatte, traute ich mich schließlich auch zu Lali ins Haus.

Ich hatte zum Beispiel gelernt, dass man Hunden Respekt, aber keine Angst entgegen bringen soll, dass man Hunde kommen lassen soll, sich nicht bewegt oder wegläuft und sich am besten in Ruhe abschnüffeln lässt.

Die Familie von Lali unterstützte mich in meinem Vorhaben, sie wollten gerne beweisen das Lali gar nicht bissig war, wie es sein Ruf vermuten ließ.

Ich ging also mit einem Familienmitglied von Lali rein ins Haus, wir standen in der Waschküche und schon kam Lali stürmisch und laut keuchend auf mich zu gelaufen. Mein Herz klopfte bis zum Hals, doch ich blieb stehen und bemühte mich ihm zu zeigen, dass ich keine Angst, sondern Respekt vor ihm hatte und dass es für ihn keinen Grund gab mich zu attackieren.

Es schien zu funktionieren, denn anstatt mich zu beißen, wie es meine Freunde vorher gesagt hatten, stupste er mich an und lehnte sich gegen mich und zeigte so seine Bereitschaft sich streicheln zu lassen.

Als ich wieder heraus kam, warteten dort am Zaun schon sämtliche Nachbarskinder auf mich.

Die Nachricht, dass ich zum bissigen Lali hinein gegangen war, hatte sich überall verbreitet und niemand wollte das Ergebnis verpassen.

Sie waren alle sehr beeindruckt und von nun an war ich in Sachen Hund die Expertin unter den Kindern, doch auch die Erwachsenen sahen und honorierten meinen Mut und mein Wissen.

 

Mit 10 Jahren hatte ich in Kaltenkirchen bereits einige Hundesitter-Jobs neben der Schule. Zuerst nur einen, aber weil meine gute Arbeit und mein Verständnis für Hunde sich schnell herumsprachen, hatte ich eigentlich immer einen Hund an jeder Hand und hatte sogar so viele Anfragen, dass ich nicht jeden Hund versorgen konnte.

 

 

Mein eigener Hund: meine Hündin Mal

 

Nachdem ich mich so viel um andere Hunde gekümmert hatte, kam ich erst im Februar 2007 zu meiner ersten eigenen Hündin.

Der Wunsch wuchs seit 2006, ich wollte einen Begleiter und fragte mich, ob ich für die nächsten

10-15 Jahre die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen konnte. Ich informierte mich jeden Tag über neue Bereiche rund um das Thema Hund und verschlang alles, was es zur Erziehung und zu den Bedürfnissen von Hunden gab.

Mehr als 8 Monate vergingen, bis ich dann endgültig beschloss bereit für einen Hund zu sein und mir jetzt einen Welpen für mich zu suchen.

Ich besuchte dann das Tierheim Uhlenkrog und sprach einfach jeden Hundebesitzer an, den ich mit einem für mich passenden Vierbeiner begegnete. Ich fragte, wo derjenige seinen Hund her hatte, ob er jemanden kenne, der gerade oder bald Welpen hatte und ähnliches. Aber meine Suche sollte nicht so recht fruchten.

 

Nach weiteren eineinhalb Monaten begegnete ich im Werftpark dem Halter-Welpen-Gespann.

Die Halterin ging mit einem 6 Wochen jungen, weißen Fellknäuel an der Leine, welches voller Energie und Aufregung durch diese tolle Welt zu hüpfen schien. Ich fand den Hund zwar süß wie jeden Welpen, aber eigentlich nicht so ganz mein Geschmack, aber seine Energie und seine Ausstrahlung zogen mich magisch an, also sprach ich auch diese Halterin an. Und diesmal hatte ich tatsächlich Erfolg.

Die Halterin ging gerade mit ihrem neuen Familienmitglied spazieren, den sie aber erst 2 Wochen später endgültig aus dem Wurf nach Hause holen wollte. Es gab tatsächlich noch Welpen, welche noch nicht vermittelt waren. Sie beschrieb mir die Adresse, ich machte mich sofort auf den Weg dorthin und landete in einer finsteren Ecke, ganz am Ende einer Straße in Kiel Gaarden.

Wäre der Hund gerade eben im Park nicht so spannend gewesen und die Frau dazu nicht so nett, hätte ich mich sicher nicht überwunden in diesen Hauseingang zu treten und wäre einfach umgekehrt.

 

Eine Hündin gab es noch zu vermitteln, es ist, als hätte sie auf mich gewartet, das eine Mädchen von zweien, das es noch gab, knabberte und kletterte sofort neugierig an meinem Rucksack herum.

Zwei Wochen später konnte ich sie abholen und kaum einen Fuß, eine Pfote vor die Tür gesetzt, ging die kleine auf Entdeckungstour, sie schnüffelte interessiert an allem möglichen herum und sah sich gründlich alles Neue an, während ihr Bruder sich hinter den Beinen seiner neuen Halterin versteckte.

 

 

Ich nenne sie immer die "weltbeste Hündin", denn das ist sie für mich, sie ist genau der Hund geworden den ich wollte.

 

Vom Aussehen und Charakter, von den Fähigkeiten und der Ausstrahlung. Ich wollte immer einen Hund wie Buby, einen entspannten, souveränen Hund, der selbstständig und mir gleichzeitig nah ist. Mehr einen untergeordneten Partner im Team, als eine untergebene Kreatur. Sie gleicht Schwächen aus und macht alles mit, vom Kanu fahren bis zum Kleidung shoppen und Essen gehen.

Sie klärt Situationen mit Artgenossen ruhig und mit dem richtigen Maß auf Hundeart.

 

Vom ersten Tag an habe ich mit ihr trainiert, spielerisch und immer wieder nebenbei.

Das waren einfache Dinge, wie Sitz machen, auf Kommando kommen, ohne und mit Leine laufen, in die Ohren gucken lassen für einen unkomplizierten Tierarztbesuch und lernen auf mich zu achten.

Ich wollte nie einen Dressurhund, der tausend Kunststücke kann und immer bei Fuß geht,

vielmehr einen selbstbewussten Begleiter im Alltag, der mich nicht aus den Augen lässt, frei laufen kann und auf den ich mich verlassen kann. Ständig werden wir angesprochen, weil unser Zusammenwirken auffallend gut harmoniert und meine weltbeste Hündin als so gut erzogen heraussticht, wenn wir durch die Straßen und Parks der Städte ziehen. Das macht mich jedes Mal sehr stolz.

 

 

Zwar war es immer mein Wunsch mit Hunden zu arbeiten, aber da es nach meinem Schulabschluss und auch Jahre später noch keine Ausbildungen in Richtung Hunde Erziehung oder Hundepädagogik gab, kam ich erst jetzt, fast 20 Jahre danach, über Umwege endlich zu meinem Traumjob.

 

Egal in welchem Job ich arbeitete, welche Ausbildung ich auch genoss, ich hatte nie das Gefühl angekommen zu sein, weder als Bäckereifachverkäuferin, noch als Versicherungsvermittlerin im Bereich Altersvorsorge oder als Gießereimechanikerin Fachrichtung Handformguss.

Meine Leidenschaft für Hunde und mein Helferinstinkt schwanden nie.

Stets konnte ich kaum wegschauen, wenn ich Hunde mit Problemen und überforderte Halter sah.

Ich wollte helfen.

Und als die Gießerei, in der ich als Gießereimechanikerin ausgebildet worden und anschließend angestellt war, Insolvenz anmelden musste und ich entlassen werden sollte, passte nun alles.

Ich musste nicht mehr suchen, Hundeerziehung war inzwischen populärer geworden und ich wusste schließlich schon mein ganzes Leben lang was, ich wirklich arbeiten wollte.

 

 

Laut deutscher Gesetzgebung kann sich bis heute noch jede(r) Hundeprofi, Hundeflüsterin, Hunde-Guru, Hundetrainer, Kynologe, Hundespychologe, usw. nennen und ohne fachliche Kenntnisse oder Ausbildungen mit Hunden und deren Haltern arbeiten. Doch für mich war klar, dass ich trotz meiner Kompetenzen in Sachen Hund nicht ohne fundierte Ausbildung beginnen wollte.

 

 

Also besuchte ich diverse Seminare zu den Themen:

 

- Kommunikation mit Hunden

- Körpersprache einsetzen, verstehen, erkennen

- Anatomie und Psyche

- Verhaltensanalyse und -Beratung

- Ernährung

- Erziehung ohne Sprache und ohne Hilfsmittel

 

Zudem entschloss ich mich anschließend noch die große Ausbildung zur Problemhundtherapeutin nach SDTS (R) in Hamburg zu machen. Das Speechlessdogtrainingsystem bedeutet für mich einen direkten, gewaltfreien und sprachlosen Umgang mit Hunden zu praktizieren.

 

Nach bestandenen theoretischen und praktischen Prüfungen und diversen Probetherapien während meiner Ausbildung konnte es nun endlich los gehen.

 

_________________________________________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________________________________

 

- Verhaltensanalyse bei auffälligen Hunden - Beratung - Korrektur ohne Hilfsmittel -

Kommunikation verbessern - lernen mit Belohnungssystem, gewaltfrei - Ernährungsberatung - Früherkennung von Problemen - stärken der Bindung zwischen Mensch & Hund - Welpenerziehung - uvm.